go4peace2020 - Eine Erfahrung aus Tschechien

TomasAufgrund von Corona galt es ein neues Layout für das jährliche go4peace-Camp zu finden: Kleine Aktionen in vielen Ländern - vernetzt durch tägliche Morgen-Animationen und Impulse aus dem Tages-Evangelium und mit abendlichem Austausch - via Internet. Über 170 junge Leute aus Norwegen, Polen und Tchechien, aus Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo und Albanien, aus Österreich, Slowenien und Litauen, aus Deutschland, der Ukraine und Serbien und Holland waren dabei - in Gruppen und als Einzelpersonen.

Allen war vorher das kleine Büchlein "ganz schön bunt und stürmisch zugleich" zugesandt worden. So hatte jeder ein Hilfsmittel an der Hand, um die Spiritualität des Evangeliums zu vertiefen. Abend für Abend wurde eine Dynamik und Frische spürbar, die so manchen mitriss und viele Früchte hervorbrachte.

GrotheAm Freitag, dem letzten Julitag, stieß Weihbischof Manfred Grothe mit zu der Gruppe in Kamen und erlebte das europäische Treffen über Internet staunend mit. "Das ist ja hier wie im Europäischen Paralement!" scherzte er. "Ihr seid ja wirklich in ganz Europa vertreten!" Und als er die Freude miterlebte, die auf allen Gesichtern auf der großen Leinwand zu spüren war und den packenden Erfahrungen zu hören konnte, sagte er: "Was für eine Kraft des Evangeliums. Wirklich eine neue Art Kirche zu sein!"

Von dieser Erfahrung erzählt auch Tomas aus Tschechien und Simon und Edita aus dem Kosovo.