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Schnur mit bunten Orgigami Figuren

Eine adventliche Leine der Hoffnung in unseren Kirchen

Am Heiligen Abend des Jahres 2024 hat Papst Franziskus das Heilige Jahr 2025 eröffnet und alle Menschen guten Willens eingeladen, sich als Pilger und Pilgerinnen der Hoffnung zu verstehen. Er öffnete damals die Heilige Pforte des Petersdomes und ließ sich in einem Rollstuhl durch diese Pforte fahren. Mittlerweile hat Papst Franziskus die Pforte der Ewigkeit durchschritten.
Am 29.12.2024 übergab Erzbischof Bentz Jugend-lichen des Netzwerkes go4peace im Dom zu Paderborn eine „beachflag“ mit der Aufschrift: „Ort der Hoffnung“. Diese Flagge hat im vergangenen Jahr an vielen Orten gestanden bei vielfältigen Aktivitäten des Netzwerkes go4peace.
Das Heilige Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir sind eingeladen, Rückschau zu halten. Charles Péguy (französ. Schriftsteller, 1873 bis 1914) stellt in einem seiner Gedichte die Hoffnung als kleines Mädchen zwischen den beiden großen Schwestern „Glaube“ und „Liebe“ dar.
Von diesem kleinen Mädchen Hoffnung hat Papst Franziskus gehofft, dass sie im Heiligen Jahr alle mit sich reißt, denn der Glaube sieht nur, was ist, die Hoffnung aber sieht, was sein wird. Die Liebe liebt nur, was ist, die Hoffnung aber liebt, was sein wird.

Wir laden Sie in der Zeit des Advent ein, sich die Frage zu stellen:
Was hat mir in den letzten Wochen / Monaten Hoffnung gegeben?

Teilen Sie Ihre Erfahrung und schreiben Sie sie auf einen der kleinen in den Kirchen Heilige Familie und Sankt Marien ausliegenden Zetteln. Bringen Sie diesen Zettel zum nächsten Gottesdienst mit und postieren ihn mit einer Klammer an der Wäscheleine. In der Kirche Heilige Familie finden Sie die Leine in der Nähe der Klagemauer und in der Kirche Sankt Marien im hinteren Kirchenraum. So nähren wir einander mit unseren kleinen Erfahrungen die Flamme der Hoffnung in unseren Herzen.


Meinolf Wacker