Wie wäre es denn …
mit dem Besuch eines Werktaggottesdienstes?
Mir fällt auf, dass der Besuch der Werktaggottesdienste mehr und mehr zurückgeht. Die Gottesdienstbesucher und -besucherinnen kann man inzwischen an einer Hand abzählen.
Dabei, so vermute ich, wäre der Besuch eines solchen Gottesdienstangebotes (immerhin noch in zwei Kirchen) für viele in der Pfarrgemeinde möglich.
Ich blicke in die Zukunft und vermute, dass nach dem Abschluss des „Transformationsprozesses“ im Erzbistum Paderborn wohl keine regelmäßigen Werktaggottesdienste mehr in unserem Gemeindebereich Heilig Kreuz Kamen gehalten werden. Denn die Zahl der Priester (wie aller pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) wird auch um 2030 schon maßgeblich zurückgegangen sein.
Ich denke daher in zwei Richtungen:
1. Lasst uns doch die Zeit nutzen, solange ein solches Gottesdienstangebot weiter besteht. Gemeinsam zu beten, das Wort Gottes zu hören und Eucharistie zu feiern ist einer der Grundpfeiler einer lebendigen kirchlichen Gemeinschaft.
2. Es könnte ja auch sein, dass bei einem lebendigen werktäglichen Gottesdienstbesuch dieser in Zukunft nicht so einfach gestrichen werden kann. Denn eine Maxime im Transformationsprozess lautet ja: Was lebendig ist, soll erhalten und nicht beendet werden!
Jesus lädt uns jedenfalls ein, mit ihm auch werktags die Eucharistie zu feiern. Lassen wir uns doch von ihm ansprechen!
Herzliche Grüße
Bernhard Nake
Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de